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FC Bayern - ein Wirtschaftsunternehmen

Jun 27, 2013 - 2:18 PM hours
FC Bayern - ein Wirtschaftsunternehmen |#14781
Mar 29, 2024 - 9:57 PM hours
Zitat von rioroy
Zitat von DennisBergkamp

Zitat von andre0710

Leider hört man nie etwas zu operativem und freien Cashflow. Mich würde wahnsinnig interessieren, wie viel man aus dem laufenden Geschäft investieren kann?


Warum sollte man der Konkurrenz alles offen legen, das wär ja schlecht für Verhandlungspositionen mit Vereinen, Berater und Spieler.


Mit einem Verzug von ca. 9-12 Monaten kannst du dir den kompletten JA und KA der FC Bayern München AG im Bundesanzeiger ansehen und siehst somit immerhin die Kapitalflussrechnung (des Konzerns) des vorherigen Geschäftsjahres.

Außerdem steht es dir natürlich frei mit den vorhandenen Informationen eine Annäherung an den (operativen) CF für das auf der JHV vorgestellte GJ zu ermitteln.

Operativer CF der letzten Jahre lt. KA:
21/22: 136.010 Mio. €
20/21: 46.729 Mio. €
19/20: 71.931 Mio. €
18/19: 55.868 Mio. €

Meine Vermutung, ohne dies im Detail nachgerechnet zu haben (da auch die Detailinformationen bisher einfach fehlen), wäre ausgehend vom JÜ und unter Berücksichtigung der Abschreibungen, Gewinn aus Anlagenabgängen und der ungefähren Entwicklung der Bilanz ein operativer CF zwischen 80 und 150 Mio. €

Da wir ein Fußballverein sind, empfiehlt es sich übrigens absolut auch einen Blick auf den CF aus der Investitionstätigkeit zu werfen (Stichwort Einzahlungen aus Abgängen von Gegenständen des immateriellen AV = Spielerverkäufe sowie Auszahlungen für Investitionen in das immaterielle AV = Spielerkäufe).

@R2_D2 Die Allianz Arena wird mit ziemlich hoher Wahrscheinlichkeit mit einer Nutzungsdauer von 33,333, Jahren, also 3% p.a. angesetzt sein.


Der Jahresabschluss und Konzernabschluss 22/23 ist mittlerweile übrigens offengelegt.

Wie erwartet beträgt das sogenannte „Festgeld“ bzw. die Liquidität zum 30.06.2023 im Konzern weit über 200 Mio. €, nämlich 270 Mio. €. Außerdem beträgt der operative Cashflow gute 122 Mio. €.

Ich komme leider im Moment nur kaum dazu, mir die Zahlen mal im Detail anzusehen und zu analysieren.
FC Bayern - ein Wirtschaftsunternehmen |#14782
Mar 29, 2024 - 11:20 PM hours
Mal aus dem Davies-Thread hierher:

Zitat von Bibs1703
Weil hier ja immer wieder über Gehälter diskutiert wird und dass insbesondere alle Verlängerungen der letzten Jahre völlig überzogen waren.

Also wenn ich nicht ganz verkehrt liege, dann haben wir mittlerweile ein Gehaltsbudget von rund 300-350 Mio.

Bei nem 20-Mann-Kader bedeutet das, dass wir im Schnitt über 15 Mio sprechen. Oder nicht?


UEFA Money Report behauptet sogar 416 Mio., und damit aktuell Rang sechs in Europa.

Natürlich wie üblich mit Vorsicht zu genießen:
Die UEFA-Leute berufen sich hier ja auf Klub-, bzw. Liga-Angaben.
=> Also muss nicht jedesmal gelten, dass das "nur" Spieler- und Trainergehälter sind, sondern es kann (und wird oft genug) durchaus der gesamte Bereich Profifußball (mitunter mit über 1.000 Beschäftigten) angegeben sein.

Zudem waren zu bspw. Chelsea, United und auch den Gunners auch schon ganz andere (höhere!) Zahlen zu lesen, von Analysten, wie SwissRamble.

"Halbwegs" komplett, die Bayern, im Schnitt der Medienberichte:
20 Mio. plus (großem...) X: Kane, Neuer, Müller, Kimmich, Sané
18 Mio.: Goretzka
16 bis 17 Mio.: Coman, de Ligt, Gnabry
12 Mio.: Kim, Upamecano
8 bis 10 Mio.: Laimer, Musiala, Tel, Mazraoui, EMCM, Davies
5 bis 6 Mio.: Boey, Guerreiro
3 bis 5 Mio.: Sarr, Zaragoza, Pavlovic, Ulreich

schief

•     •     •

"Jeder Text ist geballte Provokation von ihm und dient nur dazu User gegeneinander aufzuhetzen."
FC Bayern - ein Wirtschaftsunternehmen |#14783
Mar 30, 2024 - 12:02 PM hours
Zitat von rioroy
Zitat von rioroy

Zitat von DennisBergkamp

Zitat von andre0710

Leider hört man nie etwas zu operativem und freien Cashflow. Mich würde wahnsinnig interessieren, wie viel man aus dem laufenden Geschäft investieren kann?


Warum sollte man der Konkurrenz alles offen legen, das wär ja schlecht für Verhandlungspositionen mit Vereinen, Berater und Spieler.


Mit einem Verzug von ca. 9-12 Monaten kannst du dir den kompletten JA und KA der FC Bayern München AG im Bundesanzeiger ansehen und siehst somit immerhin die Kapitalflussrechnung (des Konzerns) des vorherigen Geschäftsjahres.

Außerdem steht es dir natürlich frei mit den vorhandenen Informationen eine Annäherung an den (operativen) CF für das auf der JHV vorgestellte GJ zu ermitteln.

Operativer CF der letzten Jahre lt. KA:
21/22: 136.010 Mio. €
20/21: 46.729 Mio. €
19/20: 71.931 Mio. €
18/19: 55.868 Mio. €

Meine Vermutung, ohne dies im Detail nachgerechnet zu haben (da auch die Detailinformationen bisher einfach fehlen), wäre ausgehend vom JÜ und unter Berücksichtigung der Abschreibungen, Gewinn aus Anlagenabgängen und der ungefähren Entwicklung der Bilanz ein operativer CF zwischen 80 und 150 Mio. €

Da wir ein Fußballverein sind, empfiehlt es sich übrigens absolut auch einen Blick auf den CF aus der Investitionstätigkeit zu werfen (Stichwort Einzahlungen aus Abgängen von Gegenständen des immateriellen AV = Spielerverkäufe sowie Auszahlungen für Investitionen in das immaterielle AV = Spielerkäufe).

@R2_D2 Die Allianz Arena wird mit ziemlich hoher Wahrscheinlichkeit mit einer Nutzungsdauer von 33,333, Jahren, also 3% p.a. angesetzt sein.


Der Jahresabschluss und Konzernabschluss 22/23 ist mittlerweile übrigens offengelegt.

Wie erwartet beträgt das sogenannte „Festgeld“ bzw. die Liquidität zum 30.06.2023 im Konzern weit über 200 Mio. €, nämlich 270 Mio. €. Außerdem beträgt der operative Cashflow gute 122 Mio. €.

Ich komme leider im Moment nur kaum dazu, mir die Zahlen mal im Detail anzusehen und zu analysieren.


Würde mch freuen mehr zu lesen
Wie schätzt du fast ein halbes jahr später den aktuellen "festgeldkontostand" ein ?
FC Bayern - ein Wirtschaftsunternehmen |#14784
Mar 30, 2024 - 12:59 PM hours
Auf der Seite wo die Gehälter im Vergleich zu den anderen Clubs dargestellt wird.

Unter dem Diagramm ist Wage-to-Revenue-Ratio

Zu der Zeit als man Luca Toni, Klose, Ribery holte hieß es, man wolle bei einem Wage-to-Revenue-Ratio von 42% oder 43% bleiben.

Jetzt ist man bei 56%.

Ich denke man muss da wirklich einige von diesen Seitengeplänkel-Baustellen zumachen.
Einige Gehaltsfresser stehen nicht als Leistungsträger auf dem Platz.
Und hier sind auch die teueren und langfristigen Trainer-Verträge mit gemeint.

Würde mich interessieren, wie es da mit den Co-Trainern steht.
Sind die auch ähnlich langfristig eingebunden?
Oder haben die nur Jahresverträge?

•     •     •

4 - 3 - 3
-- R --- R --- R --
-- R --- R --- R --
R --- R --- R --- R
FC Bayern - ein Wirtschaftsunternehmen |#14785
Mar 30, 2024 - 1:28 PM hours
Zitat von DrogbaforPresident
Auf der Seite wo die Gehälter im Vergleich zu den anderen Clubs dargestellt wird.

Unter dem Diagramm ist Wage-to-Revenue-Ratio

Zu der Zeit als man Luca Toni, Klose, Ribery holte hieß es, man wolle bei einem Wage-to-Revenue-Ratio von 42% oder 43% bleiben.

Jetzt ist man bei 56%.

Ich denke man muss da wirklich einige von diesen Seitengeplänkel-Baustellen zumachen.
Einige Gehaltsfresser stehen nicht als Leistungsträger auf dem Platz.
Und hier sind auch die teueren und langfristigen Trainer-Verträge mit gemeint.

Würde mich interessieren, wie es da mit den Co-Trainern steht.
Sind die auch ähnlich langfristig eingebunden?
Oder haben die nur Jahresverträge?


man muss sich halt einfach mal diese gehälter reinziehen

https://www.capology.com/verein/bayern-munich/gehalter/

gefühlt bringen von den ersten 7 niemand die leistung für das was da gezahlt wird. kane mal ausgeklammert.
neuer und müller würde ich ebenfalls ausklammern. müller ist eine vereinslegende, verdient aber natürlich mit dem jetzigen alter etc. viel zu viel.

sané, kimmich, gnabry, goretzka, coman haben alle unfassbar dicke verträge und liefern dafür in keinster weise die entsprechende leistung. die müssen einfach runter von der gehaltsliste oder entsprechende einbußen bei verlängerungen hinnehmen. kein wunder das davies da eine satte erhöhung fordert.
FC Bayern - ein Wirtschaftsunternehmen |#14786
Mar 30, 2024 - 1:30 PM hours
Zitat von DrogbaforPresident
Auf der Seite wo die Gehälter im Vergleich zu den anderen Clubs dargestellt wird.

Unter dem Diagramm ist Wage-to-Revenue-Ratio

Zu der Zeit als man Luca Toni, Klose, Ribery holte hieß es, man wolle bei einem Wage-to-Revenue-Ratio von 42% oder 43% bleiben.

Jetzt ist man bei 56%.

Ich denke man muss da wirklich einige von diesen Seitengeplänkel-Baustellen zumachen.
Einige Gehaltsfresser stehen nicht als Leistungsträger auf dem Platz.
Und hier sind auch die teueren und langfristigen Trainer-Verträge mit gemeint.

Würde mich interessieren, wie es da mit den Co-Trainern steht.
Sind die auch ähnlich langfristig eingebunden?
Oder haben die nur Jahresverträge?


56% ist der zweitbeste Wert aller Top-Vereine hinter Tottenham iirc, und weit unter dem Grenzwert den UEFA als gesund einschätzt. Natürlich hätte ich nichts dagegen, wenn der Verein weniger zahlen würde, aber das ist alles total im Rahmen.
FC Bayern - ein Wirtschaftsunternehmen |#14787
Apr 18, 2024 - 12:05 AM hours
Ich habe das Gefühl , jedes Mal wenn ich auf unsere Sponsorenübersicht schaue, sind es wieder weniger. Wurde denn schon mal kommuniziert, warum so viele Partner ihre Veträge mit uns nicht mehr verlängert oder sogar teilweise vorzeitig beendet haben ?
This contribution was last edited by Juven9le on Apr 18, 2024 at 12:08 AM hours
FC Bayern - ein Wirtschaftsunternehmen |#14788
Apr 24, 2024 - 7:31 PM hours
Source: www.bild.de
Der momentane Vertrag zwischen Liverpool und Nike liegt bei rund 58 Millionen Euro, die neue Vereinbarung mit Adidas soll dem Top-Klub wohl deutlich mehr Kohle in die Kassen spülen. Den Liga-Rekord von rund 100 Mio. Euro zwischen Adidas und Manchester United soll der Vertrag jedoch nicht übertreffen.
Nachrichten von der Insel und Adidas.

Uns geht es anscheinend nicht viel schlechter denn hierzu:

https://www.spox.com/de/sport/listen/fussball/international/2403/dfb-team-grosse-ausruesterdeals-nike-adidas-puma.html

"Im Vergleich zu Real Madrid oder Manchester United kassieren die Bayern nicht allzu viel Geld von adidas. 60 Millionen Euro ist dem Unternehmen aus Herzogenaurach die Partnerschaft pro Jahr wert. Der Vertrag läuft seit 2020 und geht noch bis 2030."
FC Bayern - ein Wirtschaftsunternehmen |#14789
Apr 24, 2024 - 7:43 PM hours
Zitat von twagtwag
Quelle: www.bild.de
Der momentane Vertrag zwischen Liverpool und Nike liegt bei rund 58 Millionen Euro, die neue Vereinbarung mit Adidas soll dem Top-Klub wohl deutlich mehr Kohle in die Kassen spülen. Den Liga-Rekord von rund 100 Mio. Euro zwischen Adidas und Manchester United soll der Vertrag jedoch nicht übertreffen.
Nachrichten von der Insel und Adidas.

Uns geht es anscheinend nicht viel schlechter denn hierzu:

https://www.spox.com/de/sport/listen/fussball/international/2403/dfb-team-grosse-ausruesterdeals-nike-adidas-puma.html

"Im Vergleich zu Real Madrid oder Manchester United kassieren die Bayern nicht allzu viel Geld von adidas. 60 Millionen Euro ist dem Unternehmen aus Herzogenaurach die Partnerschaft pro Jahr wert. Der Vertrag läuft seit 2020 und geht noch bis 2030."


naja da würde ich mal ein fragezeichen dran machen.
wir kassieren wohl 60mio pro jahr. liverpool kassiert aktuell ca. 58mio bei nike und soll zukünftig deutlich mehr bei adidas bekommen. die 100mio die man united pro jahr zahlt sollen jedoch nicht überschritten werden.

also ich gehe mal davon aus, dass man liverpool mehr als 60mio pro jahr zahlt
FC Bayern - ein Wirtschaftsunternehmen |#14790
Apr 30, 2024 - 2:18 PM hours
Zitat von marcel111

Zitat von rioroy

Zitat von rioroy

Zitat von DennisBergkamp

Zitat von andre0710

Leider hört man nie etwas zu operativem und freien Cashflow. Mich würde wahnsinnig interessieren, wie viel man aus dem laufenden Geschäft investieren kann?


Warum sollte man der Konkurrenz alles offen legen, das wär ja schlecht für Verhandlungspositionen mit Vereinen, Berater und Spieler.


Mit einem Verzug von ca. 9-12 Monaten kannst du dir den kompletten JA und KA der FC Bayern München AG im Bundesanzeiger ansehen und siehst somit immerhin die Kapitalflussrechnung (des Konzerns) des vorherigen Geschäftsjahres.

Außerdem steht es dir natürlich frei mit den vorhandenen Informationen eine Annäherung an den (operativen) CF für das auf der JHV vorgestellte GJ zu ermitteln.

Operativer CF der letzten Jahre lt. KA:
21/22: 136.010 Mio. €
20/21: 46.729 Mio. €
19/20: 71.931 Mio. €
18/19: 55.868 Mio. €

Meine Vermutung, ohne dies im Detail nachgerechnet zu haben (da auch die Detailinformationen bisher einfach fehlen), wäre ausgehend vom JÜ und unter Berücksichtigung der Abschreibungen, Gewinn aus Anlagenabgängen und der ungefähren Entwicklung der Bilanz ein operativer CF zwischen 80 und 150 Mio. €

Da wir ein Fußballverein sind, empfiehlt es sich übrigens absolut auch einen Blick auf den CF aus der Investitionstätigkeit zu werfen (Stichwort Einzahlungen aus Abgängen von Gegenständen des immateriellen AV = Spielerverkäufe sowie Auszahlungen für Investitionen in das immaterielle AV = Spielerkäufe).

@R2_D2 Die Allianz Arena wird mit ziemlich hoher Wahrscheinlichkeit mit einer Nutzungsdauer von 33,333, Jahren, also 3% p.a. angesetzt sein.


Der Jahresabschluss und Konzernabschluss 22/23 ist mittlerweile übrigens offengelegt.

Wie erwartet beträgt das sogenannte „Festgeld“ bzw. die Liquidität zum 30.06.2023 im Konzern weit über 200 Mio. €, nämlich 270 Mio. €. Außerdem beträgt der operative Cashflow gute 122 Mio. €.

Ich komme leider im Moment nur kaum dazu, mir die Zahlen mal im Detail anzusehen und zu analysieren.


Würde mch freuen mehr zu lesen
Wie schätzt du fast ein halbes jahr später den aktuellen "festgeldkontostand" ein ?


Meine Einschätzung als Außenstehender auf Basis öffentlich einsehbarer Zahlen, keinerlei Insights aus dem Inneren und daher auch mit gewisser Unsicherheit behaftet, wäre, dass wir auch für 23/24 wieder mit einem (leicht) steigenden Cashflow rechnen können. Das würde bedeuten, dass das "Festgeldkonto" (also der Bilanzposten Liquide Mittel) weiter ansteigt! Hohen Transferausgaben / Handgeldern (Kane, Kim, Boey, Laimer, Guerreiro) stehen aber auch hohe Transfereinnahmen (Hernandenz, Pavard, Gravenberch, Mane, Sabitzer, Sommer etc.).

Interessant zu sehen ist, dass auch bei uns Ratenzahlung bei Transfers eine immer größere Rolle zu spielen scheint. Eine direkte Unterteilung der Forderungen / Verbindlichkeiten (aus Lieferungen und Leistungen) in Forderungen / Verbindlichkeiten aus Transferaktivitäten ist zwar aus dem Abschluss nicht ersichtlich, erfahrungsgemäß dürfte dies aber den größten Teil ausmachen.

Demnach sind die Forderungen aus LuL zum 30.06.2023 im Vergleich zum Vorjahr von knapp 56,6 Mio. € auf 104,1 Mio. € deutlich angestiegen, wovon im übrigen noch knapp 31 Mio. € aus dem Lewandowsi Transfer zum FC Barcelona ausstehend sind. Im Gegenzug sind aber auch die Verbindlichkeiten aus LuL extrem angestiegen, und zwar von 62,4 Mio. € zum 30.06.2022 auf 145,7 Mio. € zum 30.06.2023. Daher kann man sich relativ sicher sein, dass wir auch einen Großteil der jüngsten Transfers der Vorsaison (de Ligt, Mane & Co.) in Raten bezahlen (werden). Laut Abschluss von Turin haben wir zum 30.06.2023 lediglich 50% der Ablöse, d.h. 33,5 Mio. € in cash bezahlt und die verbleibenden 33,5 Mio. € sind noch leisten. Rein informativ (weil wir so gerne Geld für Innenverteidiger ausgeben): Die Ablöse von Matthijs de Ligt kann übrigens, durch Erreichen von bestimmten Zielen, noch von 67 Mio. € auf 77 Mio. € ansteigen.

Dass die Transferverbindlichkeiten zum 30.06.2023 höher sind als die Transferforderungen lässt die Interpretation zu, dass wir unsere Transfers (teilweise) durch die anderen Vereine finanzieren lassen.

Und aus dem U.H. Thread hierher kopiert, weil es passt:

Kleine Ergänzung zu Pavard:
Nachdem im Saisonfinale ein Abgang von Pavard zur neuen Saison, zumindest laut Medien, bereits sehr wahrscheinlich gewesen sein soll, kamen Ende Juli, Anfang August dann erste Gerüchte und Berichte auf, dass sogar eine Vertragsverlängerung möglich sei, da intern durch Tuchel signalisiert worden sei, dass er es sich sehr gut vorstellen könnte, Pavard zukünftig als IV einzsuetzen.

Darüber hinaus ist noch interessant, schaut man sich den letzten Konzernabschluss 22/23 an und springt dort in den Prognosebericht des Konzern-Lageberichts, so fällt einem sofort die folgende Formulierung auf: "Im Geschäftsjahr 2022/2023 konnten erhebliche Transfereinnahmen von über € 100 Mio. erzielt werden. Für 2023/2024 liegt das Umsatzvolumen voraussichtlich nur geringfügig niedriger."

Tatsächlich wissen wir aber alle, dass die Transfereinnahmen im Sommer 2023 nicht "geringfügig" niedriger waren, sondern mit ca. 170 Mio. € deutlich (!) höher. Die Differenz lässt sich exakt mit den späten Transferabgängen von Gravenberch und Pavard erklären. Aufstellungsdatum des KA bzw. Testatsdatum des KA waren der 8. August bzw. 16. August 2023. Zumindest bis zu diesen beiden Tagen gab es wohl intern im Verein die Auffassung, dass ein Verbleib von Pavard nicht unwahrscheinlich bzw. vielleicht sogar wahrscheinlicher als ein Abgang sei.zwinker


Und ein (weiterer) Beleg dafür, wie nah dran die Medien eben oftmals an kolportierten Zahlen sind:
Im Abschluss zum 30.06.2023 sind 13,32 Mio. € an außerplanmäßige Abschreibungen auf immaterielle Vermögensgegenstände ausgewiesen, dies dürfte m.E. vollumfänglich Julian Nagelsmann betreffend. Je nach Rechenweise im Abschluss, ergibt sich dadurch ein ursprünglich aktivierter Buchwert in Höhe von 20,5 Mio. € oder 22,2 Mio. € und somit ziemlich genau der berichtete Wert an Ablösesumme für JN.
This contribution was last edited by rioroy on Apr 30, 2024 at 2:29 PM hours
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